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Teuere Decke
Architekt Korder, G. Schwarz, Bürgermeister Scheuenstuhl und Schwimmmeisterin Karin Baylis beim Pressetermin. Die Decke des Hallenbades muss umgehend saniert werden. Ein von der Gemeinde in Auftrag gegebenes TÜV Gutachten hat dies ergeben. Die Lammelen der Decke sind aus Aluminium und an Eisenstäben am Dach befestigt. Diese Stäbe sind angerostet. Der Markt hat nun bis Juli 2011 Zeit die Schäden an der Aufhängung zu beheben. Der beauftragte Architekt Korder stellte nun drei Varianten zur Diskussion. Dabei ist davon auszugehen, dass die Lamellen nach dem Abbau so verbogen sind, dass sie nicht mehr verwendet werden können. Die komplette Erneuerung kostet ca. 200.000 Euro. Die Sicherung mit einem Netz würde sich auf ca. 20.000 Euro belaufen. Man könnte natürlich auch die Decke abnehmen und nichts weiter unternehmen. Nachdem aber die Beleuchtung in die Decke integriert ist müsste diese neu aufgehängt werden. Ferner ist davon auszugehen, dass sich die Akustik so stark verschlechtert, dass der Lärmpegel unerträglich ansteigt. In nächster Zeit sind noch weitere Investitionen zu erwarten. Das Dach der Schwimmhalle ist schlecht isoliert. Das BHKW ist zur Zeit aufgrund eines Schadens außer Betrieb. Es ist davon auszugehen, dass die seit der Eröffnung des Bades bestehende Heizung in den nächsten Jahren einer Erneuerung bedarf. Die Kleiderschränke und die Trennwände der Umkleidekabinen sind erneuerungsbedürftig. Im langjährigen Durchschnitt zahlt der Markt pro Jahr 200.000 € auf den laufenden Betrieb des Bades drauf. Größere Reparaturen, wie die Erneuerung des Flachdaches 2007 mit ca. 130.000 €, kommen hinzu. Über 30.000 Besucher gehen jedes Jahr in unser schönes Bad.
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