Einweihung Krippe Nr. 2

Kürzlich konnte der Anbau an den Kindergarten St. Michael fertig gestellt und übergeben werden. Bürgermeister Scheuenstuhl freut sich mit den Kindern über den gelungenen Anbau.

Vor allem Bürgermeister Harry Scheuenstuhl drängt seit Jahren auf den Ausbau der Kinderkrippen im Bereich des Marktes. Die Gemeinde Wilhermsdorf belegt im Bereich der Betreuung von Kindern und Jugendlichen im Landkreis den Spitzenplatz.

Die von der Bundesregierung vorgegebene Betreuungsquote von 35 % von unter dreijährigen Kindern übererfüllt der Markt mit der kürzlich erfolgten Einweihung der 2. Kinderkrippe im Gemeindegebiet. Die erste befindet sich im Kindergarten St. Johannes und die zweite im St. Michael.

Zunächst hatte man geplant die neue Krippe im Regenbogen unterzubringen. Die Kinderzahl im St. Michael war aber so gering geworden, dass es nur noch zur Bildung einer Kindergartengruppe gereicht hätte. Die katholische Kirche erklärte daraufhin, dass ein eingruppiger Kindergarten von ihr aus wirtschaftlichen Gründen nicht betrieben werden kann. Die Schließung des katholischen Kindergartens war zu befürchten.

Es folgten längere Verhandlungen mit der zuständigen Verwaltung der katholischen Kirche, die in Bamberg ihren Sitz hat. Der Markt erklärte sich bereit, den gesamten Umbau, sowohl organisatorisch als auch finanziell zu übernehmen. Nur so konnte eine zügige Abwicklung sicher gestellt werden.

Die Kosten betrugen 117.000 Euro. Der Markt erhält einen Zuschuss in Höhe von 90 %.

Wilhermsdorf liegt jetzt bei den Unterdreijährigen bei ca. 50 % Betreuungsquote. Es laufen aber bereits Überlegungen, bei Bedarf eine weitere Kinderkrippengruppe im Kindergarten Regenbogen einzurichten.

 

 

Pfarrer Hermany bedankte sich besonders bei Bürgermeister Harry Scheuenstuhl für seinen großen Einsatz.