SPD-MdB diskutierte mit Schülern am Langenzenner Gymnasium

Marlene Rupprecht: Demokratie braucht Nachwuchs

Am Langenzenner Wolfgang-Borchert-Gymnasium diskutierte die Tuchenbacher SPD-Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht mit mehreren 10. Klassen über Bildungspolitik, die aktuelle Finanzkrise und aktives Eintreten für die Demokratie. Anlass des Besuchs war der bundesweit durchgeführte Europa-Projekttag, an dem alle Bundestagsabgeordneten in Schulen über den europäischen Gedanken und die konkreten politischen Zusammenhänge in Europa informieren.

Marlene Rupprecht hatte diesen Tag in der Vergangenheit schon in diversen anderen Schulen (z.B. 2008 Fachoberschule Fürth, 2009 Leopold-Ullstein-Realschule Fürth) mitgestaltet und mit Schülerinnen und Schülern intensiv über Europa diskutiert. Als frühere Lehrerin diskutiert die SPD-Bundestagsabgeordnete besonders gerne mit Jugendlichen und ist als Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats auch auf kontinentaler Ebene seit vielen Jahren politisch aktiv.

Marlene Rupprecht: Bildungs-Demos reichen nicht aus

Am Wolfgang-Borchert-Gymnasium standen jedoch nicht nur europäische Fragen, sondern insbesondere auch die von den Schülern tagtäglich erlebten Probleme im Schulwesen im Mittelpunkt. Zur Frage, was sie von Sanktionen gegen Schüler halte, die an „Bildungsstreiks“ teilnehmen, meinte die SPD-Bundestagsabgeordnete, dass die Jugendlichen nur dann erfolgreich sein würden, wenn sie über reine Demonstrationen hinaus mit den Landtagsabgeordneten und Ministern in einen direkten Austausch kommen könnten.

Marlene Rupprecht warb vor den Jugendlichen dafür, sich politisch zu engagieren und einzumischen, wenn einem nicht gefalle, was andere entscheiden: „Die Demokratie hat nur dann eine Zukunft, wenn sich auch junge Menschen finden, die ihre Interessen und Bedürfnisse einbringen wollen und den Mut aufbringen, sich auch mit Autoritäten auseinander zu setzen.“ Dies sei auch für sie selbst der Grund gewesen, politisch aktiv zu werden.

 

 

Foto: Direktor Reinhard Vollmer und Lehrerin Birgit Arnold bedankten sich bei Marlene Rupprecht für ihre engagierte Diskussion mit den Schülern.