|
Weihnachtsmarkt |
|
|
Weihnachtsansprache von Bürgermeister
Harry Scheuenstuhl am Weihnachtsmarkt 21.12.08
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,Man will sie nicht mehr hören, die schlechten Nachrichten aus der Finanz- und Wirtschaftswelt. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass unser Wohlstand anscheinend in gewissen Bereichen auf zerbrechlichen Füßen steht. Manchmal meine ich das Geld, das wir ausgegeben haben, war tatsächlich gar nicht vorhanden. Geht denn das? werden einige Menschen kritisch fragen. Ich kann ihnen die Antwort darauf jedoch nicht geben. Sicher handelt es sich um eine schwierige Zeit, die wir nach meiner Meinung bewältigen werden, da die westliche Welt wirtschaftlich gut aufgestellt ist. Wie ergeht es aber den Leuten in den Entwicklungsländern oder auch den Armen bei uns ? Es gibt immer wieder Perioden in denen man sich großen Problemen stellen muss. Einige der schwierigsten Jahre für unser Land war mit Sicherheit die Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Das Geld war nichts mehr wert. Viele Männer waren noch in Gefangenschaft und man wusste nicht, ob man sie jemals wieder sieht. Es strömten Millionen von mittellosen Heimatvertriebenen in das Kernland. Auch Wilhermsdorf hat hunderte von Menschen aufgenommen und die Bevölkerung hat mit den Neuankömmlingen geteilt. Man teilte die Wohnung, das knappe Heizmaterial und auch das Essen. Die Menschen lebten sich ein und Wilhermsdorf wurde zu ihrer Heimat. Mit Fritz Rudolph stellten sie sogar einen Bürgermeister. Man hat aus der Not eine Tugend gemacht. Ich hoffe, dass wir aus unseren Schwierigkeiten auch etwas lernen und unsere Aufmerksamkeit stärker auf unsere guten Tugenden lenken. Hilfsbereitschaft, Mitleid, Solidarität und Nächstenliebe. Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und Angehörigen ein friedliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr. Möge sich der Wunsch nach Frieden und Glück bei allen Menschen auf dieser Welt erfüllen. |
|
![]() |
![]() |
|
|
|
|
![]() |
|
![]() |
![]() |
|
|