Europawahl

 
 

Ein neues Gesicht für Europa

Er ist 44 Jahre alt, in Danzig geboren, arbeitet als Direktor für Osteuropa bei Uvex. Die wenigsten Nürnberger SPD Mitglieder werden ihn kennen. Aber er ist unser Mann für Europa: Piotr „Peter“ Drozynski. Auf dem kleinen Parteitag der BayernSPD zur Reihung der Europakandidatinnen und -kandidaten wurde der Wendelsteiner als Kandidat für Mittelfranken gewählt. Die von der MittelfrankenSPD als Kandidatin vorgeschlagene, amtierende Europaabgeordnete Lissy Gröner hatte ihre Kandidatur zurückgezogen, nachdem sie bei der Abstimmung um einen sicheren Listenplatz unterlegen war. Er schildert uns, warum Europa so wichtig für uns ist und warum er uns unterstützen will und kann.

 

 

Warum ist Europa so wichtig für uns? Was bringt uns Europa?

VON PIOTR DROZYNSKI

In einer globalisierten Welt ist Europa unser Garant für unseren Wohlstand und unsere Sicherheit. Deutschland ist ein kleines Land mit nur rund 80 Millionen Menschen, im Weltmaßstab ist dies winzig und somit wären wir ohne Einfluss und Macht um die eigenen Interessen zu sichern. Darum ist es wichtig, dass wir einer starken Gemeinschaft angehören, die unsere Interessen weltweit vertritt. Zum Beispiel um den Zugang zu den Weltmärkten zu sichern, um unsere Produkte zu verkaufen. Dies ist die Basis unseres Wohlstands. Wir leben davon. Wir haben keine Rohstoffe außer dem Wissen, der Bildung und des Know-hows, dass in unsere Produkte einfliest. Zum Beispiel bei der Bekämpfung der Klimakatastrophe. Viele mögen sich freuen, wenn es wärmer wird, aber sie freuen sich nicht wenn wir z.B. höhere Dämme an Nord und Ostsee bauen und bezahlen müssen. Schätzungen besagen, wir werden 20 Prozent unseres Einkommens für die Bekämpfung der Folgen der Klimakatastrophe ausgeben. Rechnet nach wie viel sind 20 Prozent eures Einkommens? All diese Aufgabe anzugehen macht nur Sinn, wenn viele das machen, also statt 80 Millionen Deutschen eine halbe Milliarde Europäer, die den Rest der Welt mitziehen und für diese Aufgaben begeistern. Nur ein starkes Europa mit einem starken Deutschland hat die Lösungen und die Kraft für die großen und kleinen Probleme dieser Zeit. Diese Aufgaben sind komplex, weil sie weltüberspannend sind. Für diese Aufgaben braucht man Menschen, die weltweite berufliche und politische Erfahrungen und Kontakte haben, die bewiesen haben, dass sie anpacken können und Dinge nach vorne bringen und dies alles mit einem inneren Kompass eines Sozialdemokraten. Ich habe mehrfach bewiesen, dass ich das kann und nachdem ich 20 Jahre in der Wirtschaft erfolgreich war ist es an der Zeit zurückzuzahlen und anderen zu helfen und genau darum will ich an Europa „mitbauen“. Zur Information: Wer sich den Kandidaten „näher ansehen“ möchte kann ihn gerne in seinen Ortsverein einladen. Er spricht und diskutiert gerne mit Euch über europäische Themen.

 

Piotr Drozynski, Mozartstrasse 2 90530 Wendelstein

Mein Kurzprofil

24.03.1964 geboren bei Danzig/Polen, -1972 nach Deutschland immigriert

Vater: Arbeiter bei der Lenin Werft in Danzig, später bei der Duisburger Schiffswerft

Seit 1995 verheiratet, zwei Kinder (8 und 11 Jahre alt)

Seit 2006 Direktor Osteuropa bei Uvex in Fürth

Mein Zuhause ist Europa, seit 2006 in Wendelstein

Sprachen: Deutsch, Englisch, Russisch, Polnisch

Meine politischen Schwerpunkte

 Arbeiterkinder: Hilfestellung für Kinder und junge Erwachsene aus bildungsfernen Schichten, um ihnen durch Bildung bessere Lebenschancen zu eröffnen

 Ressourcen: Ich bringe viel Erfahrungen im Bereich neuer und alter Energien mit. Von der deutschen Gaswirtschaft wurde ich mit einem Preis für ein innovatives Produkt zur Betankung von Erdgasfahrzeugen ausgezeichnet. Ich habe geschäftliche Kontakte auch zu Abgeordneten der russischen Duma, die sich in der Energiepolitik engagieren. Die Sicherung der Energieversorgung und ein "Neumix" der Energieversorgung sind für mich ein zentrales Thema. Und dies nicht nur vor dem Hintergrund  wirtschaftlicher Überlegungen sondern in dem Bewusstsein, dass Energie ein Grund für Kriege ist, auch als Voraussetzung einer nachhaltigen Friedenspolitik.

 Migration: Dieses Thema bewegt mich logischerweise vor dem Hintergrund des „Spätaussiedlers“, der seine Identität zwischen Deutschland und Polen erst finden und als Arbeiterkind begreifen musste, dass er in der sozialen Schichtung ganz unten steht.

 Arbeitsschutz: Der Schutz der Menschen am industriellen Arbeitsplatz (Lärm, Hitze, Chemie etc) ist mein berufliches Thema, ein Thema, an dem selbst in Deutschland und in Europa noch kräftig gearbeitet werden muss. Da liegt noch Vieles im Argen.

 Wirtschaftskompetenz: Ich verstehe Wirtschaftskompetenz (ein sicherlich noch ausbaufähiges Gut in der SPD) als unabdingbare Voraussetzung für eine verantwortungsbewusste Politik. Durch Studium, Berufserfahrung und Kontakte auf Top-Managementebene, aber auch mit dem sozialdemokratischen Kompass eines Arbeiterkindes im Herzen sehe ich mich herausgefordert, an einem Europa mitzuarbeiten, in dem die Wirtschaft wieder mehr in den Dienst der Menschen tritt.

Mein beruflicher Werdegang

 1984 .Abitur - in Duisburg am Mannesmann Arbeitergymnasium

 1984-1985 - Bundeswehr

 1985-1990 - Studium der Wirtschaftswissenschaften in Duisburg und Köln, Abschluss: Diplom Ökonom

 seit 1990 in der Wirtschaft tätig, mit diversen längeren Auslandsaufenthalten, zum Beispiel in Russland und Polen

 seit 2006 Direktor Osteuropa bei Uvex in Fürth

Mein Engagement in der SPD

 1985 als Student bei den Jusos gestartet

 Ende der 90er Jahre Migrationsarbeit in der SPD Essen, aktive Mitarbeit in Wahlkämpfen

 seit 2006 Mitglied im SPD-Ortsverein  Wendelstein

 Mitglied des Arbeitskreises Europa der SPD Mittelfranken

 Vorstandmitglied und Europabeauftragter des SPD Wirtschaftsclubs

 Öffentliche Vorträge zum Thema Europa,z.B. "Folgen der Erweiterung" und "Russland in die EU?“

  Sprecher der SPD bei Podiumsdiskussionen zu Wirtschaftsthemen. Zum Beispiel "Verlagerung von Arbeitsplätzen„,  „Beschaffung von Arbeitskräften“ und Kandidat für das europäische Parlament