SPD reihte Bundestagskandidaten

im Bezirk

 

 Marlene Rupprecht, MdB

Rupprecht an der Spitze in Mittelfranken

Die Tuchenbacher SPD-Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht steht gemeinsam mit Günter Gloser, Staatsminister im Auswärtigen Amt, an der Spitze der mittelfränkischen Kandidatenliste und hat beste Aussichten, bei der Wahl im Herbst 2009 erneut in den Deutschen Bundestag einzuziehen. Ohne Gegenstimme wählen die Delegierten die Kinderbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion auf Platz eins der Frauenliste für den Urnengang im Herbst 2009.

Marlene Rupprecht bekannte sich in der Ansbacher Orangerie nachdrücklich zum Regierungshandeln der SPD und forderte die Genossen auf, um die Fortsetzung des Gestaltungsauftrags zu kämpfen: „Man muss Macht wollen, um entscheiden und mitgestalten zu können.“ Gerade auf dem Gebiet der Sozialpolitik habe sie als Kinder- und Jugendhilfeexpertin der SPD mit Erfolg für den Vorgang der gemeinnützigen Anbieter im Bereich Bildung und Betreuung gekämpft, bessere Behandlungen für Kinder und Jugendliche sowie Mütter/Väter-Kuren als Pflichtleistungen der Kassen durchgesetzt: „Sozialpolitik muss sicher stellen, dass Menschen in Not nicht auch noch um Almosen betteln müssen.“

Rupprecht: Öffentliche Fürsorge in öffentlicher Verantwortung

Gerade vor dem Hintergrund der Rahmensetzung in der Europäischen Union, so Marlene Rupprecht mit Blick auf die Europawahl, genüge es nicht, über die EU zu schimpfen: „Wir dürfen die europäischen Rahmensetzungen nicht einfach auf dem Verwaltungsweg umsetzen, sondern müssen sie gerade in der Sozialpolitik so interpretieren, dass öffentliche Fürsorge auch weiterhin in öffentlicher Verantwortung stattfindet.“

Nachdem es um Rupprechts Spitzenplatz ebenso wenig Diskussionen gab wie um die beiden „Männerplätze“ der erneut kandidierenden Günter Gloser und Martin Burkert (beide Nürnberg), setzte sich im Kampf um den aussichtsreichen zweiten Frauenplatz die Ansbacherin Helga Koch gegen Dr. Hannedore Nowotny (Roth) und Martina Stamm-Fibich (Erlangen) durch.

Bischoff: Anerkennung für erfolgreiche Kärrnerarbeit

In seinem Schlusswort bedankte sich Michael Bischoff (Cadolzburg) als stv. Vorsitzender der Mittelfranken-SPD bei den Delegierten für die verantwortungsbewusste und ausgewogene Listenreihung, die auch eine regional fairen Ausgleich zwischen der Städteachse und West-Mittelfranken darstelle. Michael Bischoff forderte alle regionalen SPD-Vertreter auf dafür zu kämpfen, dass die mittelfränkische SPD auch auf der Bayernliste mit ihrem Spitzenquartett aussichtsreich platziert wird: „Wir wollen vier unter den ersten 20 Listenplätzen.“

Als Kreisvorsitzender der Landkreis-SPD freut sich Bischoff aber vor allem über Rupprechts tolles Ergebnis, „weil es eine Anerkennung dafür darstellt, dass sich Marlene Rupprecht seit 12 Jahren im Bundestag gerade in der Kinder-, Familien- und Bildungspolitik, wo viele andere nur über Probleme jammern,  mit großer Kompetenz und Hartnäckigkeit erfolgreich um Lösungen kümmert.“

Für ihrem heimischen Kreisverband versprach er Marlene Rupprecht vollen Einsatz, „damit die Bürger vor Ort auch nach der nächsten Wahl mit Marlene Rupprecht wieder eine anerkannte und kompetente Stimme in der Bundespolitik haben.“

 

mit Wolfgang Thierse und Harry Scheuenstuhlmit Peter Struck