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Liebe Besucher/in
warum kandidiert jemand, der drei Kinder hat, der seinen Job mit Freude
macht und in seiner Freizeit als Gemeinderat und Marathonläufer genug
anderes zu tun hat, für den Bayerischen Landtag?
Diese Frage stellen mir zur Zeit viele Menschen im Landkreis Fürth, die mich
auf Kirchweihen, Veranstaltungen und Infoständen treffen. Für mich ist die
Antwort ganz einfach:
1. Durch meine Kinder erlebe ich, wie unsozial und familienfeindlich es ist,
wenn man im Kindergarten jede Stunde anmelden und bezahlen muss: Deshalb
will ich im Landtag dafür kämpfen, dass alle Kinder – unabhängig vom
Geldbeutel der Eltern – eine gute Förderung ohne bürokratische Belastungen
für Eltern und Erzieherinnen bekommen.
2. In der Schule werden unsere Kinder durch das sture Festhalten im frühen
Übertritt und dem dreigliedrigen Schulsystem viel zu wenig gefördert und
viel zu früh „aussortiert“: Ich will im Landtag eine Schule mitgestalten,
die für alle Kinder – gerade auch für die „Spätzünder“ eine Erfolgslaufbahn
wird und ihnen Chancen fürs Leben gibt, die nicht Angst macht, sondern
Neugier auf Wissen und Leistung entfacht.
3. Als Gemeinderat und Kreisrat bin ich überzeugt: Wir können es uns nicht
länger leisten, immer mehr Kinder in die überfüllten Realschulen zu
transportieren, während auf dem Land unsere gut ausgestatteten Hauptschulen
leer stehen und ums Überleben kämpfen. Gerade auf dem Land brauchen wir
kombinierte Haupt- und Realschulen mit einem wirklich anerkannten Mittleren
Bildungsabschluss.
4. Unsere Gemeinden auf dem Land brauchen öffentliche Einrichtungen wie
Kindergarten, Schule oder auch Seniorenbetreuung vor Ort, wenn die
Lebensqualität gerade im ländlichen Raum erhalten bleiben soll: Ich möchte
mich im Landtag dafür stark machen, dass und Junge wie Alte in unseren
Gemeinden ihren Platz finden.
5. Ich weiß als freiberuflich tätiger Redakteur, wie lange viele Ortschaften
selbst im Landkreis Fürth auf einen DSL-Anschluss warten mussten: Deshalb
will ich im Landtag „Dampf machen“, damit wir im Umland schneller als bisher
auch die Technologien bekommen, die in den bayerischen Ballungszentren schon
längst eingeführt sind.
6. Seit vielen Jahren kämpfe ich als Kreisrat im Landkreis Fürth für den
Schienennahverkehr und hier vor allem für die S-Bahn-Strecken
Nürnberg-Ansbach und Fürth-Neustadt/Aisch sowie für die Modernisierung der
Rangau- und der Zenngrundbahn. Als Landtagsabgeordneter kann ich daran noch
effektiver mitwirken, denn gerade angesichts der hohen Benzinpreise ist es
„höchste Eisenbahn“, damit unsere Pendler ein konkurrenzfähiges
Fahrplanangebot bekommen.
7. Trotz des Wirtschaftsaufschwungs sind viele Menschen bei uns in großer
Not: Sie verdienen in ihrem Job so wenig, dass sie auf Unterstützung
angewiesen sind. Als Landtagsabgeordneter werde ich alles unternehmen, dass
wir die in der Bayerischen Verfassung vorgesehenen Mindestlöhne endlich
durchsetzen, damit vielen Berufstätige mit einem gerechten Lohn auch ihre
Würde zurückbekommen.
Am 28. September vertraue ich auf Ihre Unterstützung: Gehen Sie bitte zur
Wahl und unterstützen Sie mich mir Ihrer Stimme:
- Im Stimmkreis 510 Neustadt/Aisch-Bad Windsheim / Fürth-Land mit Ihrer
Erststimme
- In Zirndorf, Oberasbach, Stein und dem restlichen Mittelfranken mit
Ihrer Zweitstimme für Platz 9 auf der SPD-Liste
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Michael Bischoff
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