 Günther Meth
soll 2008 neuer Landrat im Landkreis Fürth werden. Mit der frühzeitigen
Präsentation seines Kandidaten für die Landratswahl 2008 ist dem
Kreisvorstand der Landkreis-SPD ein echter Überraschungscoup gelungen.
Während in den Medien noch spekuliert wird, auf welchen Posten sich die
derzeitige CSU-Amtsinhaberin nach ihren Attacken auf Ministerpräsident
Stoiber verabschieden will, streben die Sozialdemokraten eine neue
Landkreis-Politik mit einem neuen Chef im Landratsamt an.
Unverbrauchte Führungspersönlichkeit
Als Leiter der Arbeitsagentur Fürth verfügt der 53jährige
Verwaltungsfachwirt aus Veitsbronn-Kagenhof über langjährige
Führungserfahrung in großen Behörden und zeichnet sich vor allem durch
fundierte Kenntnisse in Wirtschaft und Arbeitsmarkt aus.
SPD-Kreisvorsitzender Michael Bischoff ist überzeugt, "dass Günther Meth
genau die richtige Führungspersönlichkeit ist, um dem Landkreis neue Impulse
zu geben, die wir vor allem für mehr Lehrstellen und wohnortnahe
Arbeitsplätze dringend brauchen." Als qualifizierter Fachmann sei Meth in
der Lage, "seine beruflichen Erfahrungen außerhalb der Politik mit frischen
Ideen für den Landkreis optimal zu verbinden."
Klartext beim Thema Arbeitsplätze
Der Leiter der Fürther Arbeitsagentur bezeichnet sich dabei als
Team-Spieler, der Lösungen gerne gemeinsam erarbeitet. "Der Landkreis muss
gerade bei den Ausbildungsplätzen und bei der sozialversicherungspflichtigen
Beschäftigung erheblich zulegen." Günther Meth redet als Experte Klartext:
Nicht alleine die Zahl der gemeldeten Lehrstellen im Landkreis ging
innerhalb von nur zwei Jahren um über 30% zurück. Auch bei den
sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen und bei qualifizierten
Tätigkeiten ist der Landkreis schon seit Jahren das Sorgenkind in ganz
Mittelfranken.
Daneben will Günther Meth als Landrat aber auch mehr Aktivitäten in der
Sozialpolitik, für den Erhalt der ortsnahen Grund- und Hauptschulen und für
das Nahverkehrsnetz entwickeln: "Wenn ein erheblicher Teil des Lohns für die
täglichen Fahrtkosten zum Arbeitsplatz drauf gehen, verringert das die
Kaufkraft ganz erheblich."
"Den richtigen Mann für den Wechsel"
Der designierte Landratskandidat, der mit seiner Frau Maria und zwei Kindern
seit 24 Jahren in Veitsbronn lebt, freut sich über das einstimmige
Vorschlagsvotum des SPD-Kreisvorstands und wird in den kommenden Monaten auf
zahlreichen Veranstaltungen Kontakte knüpfen: "Ich möchte bis zur
Landratswahl am 02.März 2008 möglichst viele Menschen im Landkreis
persönlich kennen lernen."
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