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Zum Jahreswechsel 2006 Bericht von Bürgermeister Harry Scheuenstuhl ![]() |
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Friedhof Kirchfarrnbach In den zurückliegenden Jahren haben wir zahlreiche Maßnahmen am Friedhof Kirchfarrnbach ergriffen. Bedingt durch einen Verkehrsunfall wurde der Torbogen erneuert. An der Außenmauer wuchsen immer wieder wilde Bäume. Nachdem eine Beschädigung der Mauer befürchtet wurde hat der Bauhof immer wieder den Bewuchs entfernt. Die Bänke vor dem Friedhof waren schon sehr alt. Wir ersetzten diese durch neue. Die beiden Eingangstore waren rostig und befanden sich allgemein in einem schlechten Zustand. Die Erneuerung war nicht mehr zu umgehen. Die Dachziegel und die Regenrinne der Aussegnungshalle waren beschädigt. Die grundlegende Sanierung war notwendig. Die Friedhofsmauer wird von einer Fachfirma saniert. Aufgrund der hohen Kosten kann diese nur in Teilschritten erfolgen. Rathauskomplex Wir bekommen von Besucher/innen immer wieder viele Lob für die gelungene Gestaltung des Rathauses mit dem Bürgerhaus. Der Bezirk Mittelfranken prämierte unser Engagement für den Denkmalschutz und lies uns eine Sonderzuwendung von 5000 € zukommen. Wir sind sehr stolz auf diese Ehrung, da nur sehr wenige Projekte in den Genuß kommen. Straßenbau Im zurückliegenden Jahr hat der Markt sehr viel Geld für den Wegebau ausgegeben. In Dippoldsberg wurde in einem Bereich der Ortsdurchfahrt die Fahrbahn erneuert. Ehrenamtlich Helfer erstellten den Rest des Gehweges in Richtung Adelsdorf. Der Markt zahlte das Material und machte einige Vorarbeiten. In Kirchfarrnbach gingen die Arbeiten am Dorfplatz weiter. Auch hier engagierten sich sehr viele Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich. Wir freuen uns alle auf die Fertigstellung im nächsten Jahr. Der Fußweg zum Friedhof war dringend sanierungsbedürftig. Die gefundene Lösung den Weg ebenerdig zu erneuern fand in der Zwischenzeit viel Zustimmung. Der Landkreis erneuert die Ortsdurchfahrt in Kreben. Der Markt errichtet im gleichen Zug die Oberflächenentwässerung und einen Gehweg. Die Beleuchtung wurde ebenfalls erneuert. Die Arbeiten stehen kurz vor dem Abschluß. Wilhermsdorf Der Zustand eines Stückes des Fußweges am Denzelberg wurde Jahr um Jahr schlechter. Die Erneuerung war überfällig. Die Straße von der Bahnhofstraße in die "Hub" war durch Hochwasser und die intensive Nutzung sehr mitgenommen und verschlechterte sich zusehends. Da nur sehr wenig Unterbau vorhanden war mußte die Straße von Grund auf erneuert werden. Der Gehweg wurde von 1,2 m auf 1,5 verbreitert. Besonderes Augenmerk haben wir darauf gelegt die Höhe der Straße nicht zu verändern, da Anwohner Nachteile befürchteten. Im Spital konnten wir die Fläche einer früheren Scheune anmieten. Im städtebaulichen Gesamtkonzept sind dort sogenannte Stadtgaragen vorgesehen. Das Gebäude soll dann die alte Form der Scheune wieder aufnehmen. Wir haben die Mauerreste abgetragen und als Zwischennutzung einen Parkplatz erstellt. Hochwasserfreilegung Teile der Hochwasserfreilegung des Kernortes setzte der Markt in Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt bereits um. Es erfolgte die Entlandung des Stelzenbaches von der Milchhausbrücke bis zum Stauwehr. Ferner wurde eine zusätzliche Abflußmulde nach der Umgehunsstraßenbrücke gebaut. Die Einbiegung des Stelzenbaches in die Zenn änderte das Wasserwirtschaftsamt schon vor längerer Zeit. All diese Maßnahmen sollen dazu führen den Abfluß zu verbessern. Allerdings hilft dies alles nichts, wenn der Zenngrund unter Wasser steht. Für 2007 ist der Abriß des Mosthauses und die Erstellung einer weiteren Abflußrinne vor der Bahnbrücke vorgesehen. Rückhaltemaßnahmen entlang des Ulsenbachtales können ohne die finanzielle Unterstützung des Freistaates Bayern nicht erfolgen. Es bleibt abzuwarten wieviel Zuschüsse wir für diese Maßnahmen in den nächsten Jahren bekommen. Gartengebiet Wir feierten im Juli die Einweihung unseres Kleingartengebietes. Der folgende Zeitungsbericht war mit dem Titel "Ein Stück Paradies am Teufelsgraben" überschrieben. Die ersten Siedler haben bereits Gebäude errichtet und ihre Flächen für die Saison 2007 vorbereitet. Mit einer üppigen Ernte ist zu rechnen. Die Vorteile des Gebietes liegen auf der Hand. In einer landschaftlich schönen und ruhigen Lage können die Menschen ihrem Hobby nachgehen. Das Gebiet ist umzäunt und von der Umgebung abgegrenzt. Die Gebäude und Einbauten kosten in der Regel viel Geld. Durch die Erstellung eines Bebauungsplanes hat man Planungsicherheit und Bestandsrecht. Es besteht die Möglichkeit die Grundstücke zu pachten oder preisgünstig zu kaufen. Die Wasserversorgung ist durch öffentliche Brunnen sichergestellt. Die Zufahrt ist befestigt und am Eingang des Gebietes gibt es Parkplätze. Die Größe des Gebietes wurde so gewählt, dass nicht nach wenigen Jahren ein Engpaß entsteht.
Ausblick auf 2007 Gemeinderat, Verwaltung und Bürger/innen bemühen sich seit vielen Jahren beim Landkreis um eine Sanierung der Lenzenstraße. Damit verbunden ist auch die Verlängerung des Gehweges von der Hauptstraße bis zum Gewerbegebiet. Die Planungen sind bereits 2006 angelaufen. Im Augenblick ist die Fertigstellung in zwei Abschnitten geplant, damit die Zufahrt zur "Siedlung" und zum Sportplatz nicht durchgehend unterbrochen ist . Die einzige Zufahrt wäre sonst über Unterulsenbach. Der Gemeinderat hat den Beschluß gefaßt das Hallenbad durch ein Satteldach zu schützen. Die Umsetzung erfolgt im kommenden Jahr. Der Diakonieverein feiert 2007 sein 100jähriges Bestehen. Zu den anstehenden Feierlichkeiten darf man heute schon sehr herzlich einladen. Über zahlreiche Gäste freuen sich auch der TSV und der Gartenbauverein, wenn sie zur Einweihung ihrer Gebäude einladen. Turnusgemäß wollen wir nächstes Jahr wieder einen "Musikalischen Nachmittag" durchführen, bei dem sich alle Wilhermsdorfer Sänger, Musikanten und Dichter präsentieren. Ferner wollen wir Wilhermsdorfer Künstlern aller Richtungen die Möglichkeit geben ihre Werke zu präsentieren. Wilhermsdorf ist eine attraktive Gemeinde. Aus diesem Grund kommen immer mehr Menschen zu uns. Das Baugebiet Breiteschbach hat sich viel schneller gefüllt als zunächst angenommen. Im Besitz des Marktes befinden sich zur Zeit noch 3 Bauplätze. Vor 10 Jahren haben wir im Gemeinderat über weitere Wohngebiete entschieden. Direkt gegenüber entsteht das Baugebiet "Wilhermsdorf Süd" mit insgesamt 12 ha. Die Erschließungsarbeiten für 70 Parzellen sollen im Frühjahr beginnen. Wir hoffen, daß Ende 2007 / Anfang 2008 die ersten Häuser entstehen. Die Überlegungen und Grundstücksverhandlungen für ein neues "Gewerbegebiet an der Staatsstraße" in Richtung Eschenbach stehen vor dem Abschluß. Weitere Planungsschritte folgen im nächsten Jahr. Leider ist 2006 unser Altbürgermeister und Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Hans Beigel. verstorben. Er war ab 1956 Mitglied des Gemeinderates der damaligen Gemeinde Kirchfarrnbach und 2. Bürgermeister von 1960 bis 1966. Danach übte er das Amt des 1. Bürgermeisters bis zur Eingemeindung nach Wilhermsdorf 1978 aus. Von diesem Zeitpunkt an war er bis 1996 Mitglied des Gemeinderates des Marktes Wilhermsdorf. Von 1978 bis 2000 kümmerte er sich als Kreisrat um die Belange der Landkreisbürger. Besondere Verdienste hat er sich als langjähriger Vorsitzender der Dillenberggruppe erworben. Der Markt ist ihm zum großem Dank verpflichtet. Die Kommunalwahl ( Bürgermeister, Gemeinderat, Landrat und Kreistag ) findet voraussichtlich am 2.3.2008 statt. Ob wir 16 oder 20 Gemeinderäte wählen dürfen hängt von der Einwohnerzahl ab. Nachdem wir die magische Zahl von 5000 Einwohnern nur knapp überschritten haben, müssen wir den Stichtag 30.6.2007 abwarten. Bereits heute ergeht mein Appell an alle Verantwortlichen gemeinsam dafür zu sorgen, dass Argumente auf sachlicher Ebene ausgetauscht werden. Es ist auf jeden Fall zu verhindern, dass es wieder zu Sachbeschädigungen kommt. Gemeinderat, Bürgermeister und Verwaltung arbeiten gut zusammen. Auch deshalb haben wir 2006 wieder viel erreicht. Fast alle Maßnahmen stützen sich auf einstimmige oder mit deutlichen Mehrheiten gefaßte Beschlüsse. Ich bin mir sicher, dass wir auch im nächsten Jahr mit viel Mut und Entschlossenheit die uns gestellten Aufgaben mit den uns gegebenen Möglichkeiten gemeinsam meistern. Ich persönlich darf mich bei allen Gemeinderäten und den Fraktionssprechern recht herzlich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken. Bedanken möchte ich mich weiter bei allen Organisationen, den Kirchen, Vereinen und Verbänden und allen Privatpersonen, die sich auch in diesem Jahr für das Allgemeinwohl eingesetzt haben. Ein besonderer Dank gilt dem gemeindlichen Personal. Ich wünsche Ihnen allen, auch im Namen des gesamten Gemeinderates, ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und für das kommende Jahr 2007 Glück, Zufriedenheit, den Erhalt des Arbeitsplatzes und vor allem Gesundheit. Ihr Harry Scheuenstuhl 1. Bürgermeister
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