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Wilhermsdorf muss sich weiter entwickeln. Stillstand ist
Rückschritt. Durch die Ausweisung des Baugebietes „Wilhermsdorf Süd“ wurde
erstmals eine langfristige Planung umgesetzt.
Lange Zeit wurden in
Wilhermsdorf an vielen Stellen Baugebiete geplant. Bereits 1997 änderte der
Gemeinderat seine Entwicklungsziele. Durch die Konzentrierung der
Wohnbaugebiete in Richtung Meiersberg zeigte der Markt auf, wie es weiter
gehen soll. Der Markt sicherte sich durch langfristige Verträge 12 Hektar
Ackerland, die nach Bedarf, Zug um Zug in Bauland umgewandelt werden
können. Der jetzt begonnene Bauabschnitt umfasst 38 Parzellen. Davon sind 7
Plätze bereits verkauft.
Viele Dinge sind bei
einer Gebietsausweisung zu beachten. Die größte Bedeutung hat jedoch die
Entwässerungsplanung.
Im Zenngrund verläuft
die große Sammelleitung des Abwasserzweckverbandes zur Kläranlage. Dieser
Kanal ist jedoch durch die Abwässer aus Neuhof und Markt Erlbach stark
belastet, bei Regen sogar überlastet. Die Erschließung musste diese Tatsache
berücksichtigen. Die Oberflächenwässer, die ca. 75 % des Leitungsvolumens
beanspruchen, werden über eine gesonderte vorhandene Leitung in die Zenn
geleitet. Die häuslichen Abwässer werden in die Hauptleitung zur Kläranlage
eingeleitet. Das große Rückhaltebecken im Baugebiet Süd puffert die
Oberflächenwässer und schützt auch die Häuser im tiefer gelegenen Bereich
der Hub.
In der Nähe befindet
sich das Einkaufzentrum am Denzelberg. Der Kindergarten Regenbogen betreut
die Kinder der Neubaugebiete. Der Bahnhof Wilhermsdorf Mitte und die
Umgehungsstraße sind in unmittelbarer Nähe.
Die bereits vorhandene
Infrastruktur mit Schule, Rathaus, Sporthalle, Hallenbad, Kindergärten usw.
muss durch das neue Baugebiet nicht erweitert werden. Wilhermsdorf wächst im
Endausbau auf ca. 5500 Einwohner an.
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