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100 % Zustimmung für Meth
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v.l.n.r. Die Wilhermsdorfer Delegierten: Inge Büttner, Günter Bien, Harry Scheuenstuhl, Günter Meth, Harald Nägel
Traumergebnis für den Hoffnungsträger Am 2. März 2008 wählt der Landkreis Fürth einen neuen Landrat – geht es nach der SPD, dann wird Günther Meth ins Landratsamt im Zirndorfer Pinderpark einziehen. Mit glatten 100% Ja-Stimmen schenkten die 81 Delegierten dem 53jährigen Chef der Fürther Arbeitsagentur bei der Nominierungskonferenz im "Goldenen Löwen" in Zirndorf einen überwältigenden Vertrauensbeweis. Günther Meth bekannte schon zu Beginn, dass er als "Seiteneinsteiger" dank der einhelligen Unterstützung der SPD-Basis auf dem politischen Terrain schnell heimisch geworden sei. Jetzt gelte es, die Bürgerinnen und Bürger beim SPD-Wahlprogramm mitwirken zu lassen: "Ich möchte im Dialog die Anliegen möglichst vieler Menschen in mein Programm einfließen lassen." Einsatz für Ganztagsschulen und Arbeitsplätze Zehn Kapitel von der Verkehrspolitik über Jugend und Kultur, Umwelt und Energie bis hin zur Sozial-, Migrations- und Altenpolitik soll das SPD-Wahlprogramm beinhalten, so Meth, der vor allem Wirtschaft und Bildung herausgriff. Als langjähriger Berufsberater sieht Günther Meth den Landkreis in der Pflicht, "mitzuhelfen, um möglichst jedem Jugendlichen eine Perspektive zu geben." Man dürfe nicht darauf warten, dass sich das Problem mit zurück gehenden Schülerzahlen schon von selbst lösen werde. Hier wie auch bei der Förderung mittelständischer Betriebe gelte es, im Landratsamt aktiv zu werden, um alle Zuschussmöglichkeiten für mehr wirtschaftliche Aktivität zu nutzen. "Wenn die Landkreis-Gymnasien jedes Jahr 300 Abiturienten entlassen, dann müssen wir Wirtschaftsförderung betreiben, um gerade auch Arbeitsplätze für diese qualifizierten jungen Menschen anzusiedeln." Im Bereich der Landkreis-Schulen stützt sich Meth auf die Vorstöße, die die SPD-Kreistagsfraktion bereits in dieser Wahlperiode gemacht hat: So sollen für die Gymnasien, Real- und Förderschulen des Landkreises rasch Ganztagsschulangebote beim Kultusministerium durchgesetzt werden und die Hauptschulstandorte durch mittlere Bildungsabschlüsse zu "Regionalschulen" ausgebaut werden. Unterstützung von Altlandrat Sommerschuh Während die Genossen dem SPD-Hoffnungsträger mit stehenden Ovationen für seine klare Kursbestimmung dankten, beglückwünschte Altlandrat Dr. Dietrich Sommerschuh sichtlich gerührt Günther Meth, den auch er gerne als seinen Nach-Nachfolger im Landratsamt hätte: "Ich bin auch erstmals im Saal des Goldenen Löwen nominiert worden und habe 1972 die Wahl mit über 60% gewonnen." Neben den CSU-Querelen bei der Kandidatensuche also noch ein gutes Omen für einen Landrat Günther Meth. SPD-Kreisvorsitzender Michael Bischoff erinnerte nochmals an den Mut, den Günther Meth mit seiner Zusage bewiesen habe, als der Abschied der derzeitigen Amtsinhaberin noch nicht bekannt gewesen sei: "Wir haben 2008 die große Chance, mit einem Landrat Günther Meth und einer starken Kreistagsfraktion wieder Landkreispolitik gestalten zu können.." Und obwohl es im Saal des Goldenen Löwen sommerlich heiß war, sorgte Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht vor: Sie schenkte Günther Meth einen roten SPD-Schal für die heiße Wahlkampfphase im nächsten Winter. Günther Meth beginnt Wahlkampagne Schon am Wochenende war der frisch gekürte Kandidat gemeinsam mit einem zuversichtlichen Kreischef Michael Bischoff unterwegs im Landkreis – unter anderem im Zirndorfer Familienzentrum und in Veitsbronn: "Mit Günther Meth haben wir einen fachlich und menschlich hervorragenden Kandidaten, der weit über die SPD hinaus Vertrauen und Anerkennung genießt und unsere voll Unterstützung genießt. Wer gegen ihn in den Ring steigt, wird sich warm anziehen müssen."
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