|
Sehr geehrte Damen und Herren,
in der neuen Ausgabe unseres elektronischen
Kommunalbriefs informiert die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag über
folgende Themen:
- Bayern, aber gerechter. Die Region stärken, Wachstum fördern!
Landtags-SPD startet mit 23 Regionalkonferenzen landespolitische
Offensive.
- Franz Maget: Stoibers Zukunftsprogramm ist Eingeständnis der
Rückständigkeit der CSU-Politik - Umsetzung nur mit SPD-Regierung
möglich
- Gerecht ist, wenn Schule stattfindet
Aktion zu Lehrermangel und Unterrichtsausfall in Bayern
Mit freundlichen Grüßen
Edwin Raithel
Pressereferent SPD-Landtagsfraktion
http://www.bayernspd-landtag.de
e-mail:
edwin.raithel@bayernspd-landtag.de
Bayern, aber gerechter. Die Region
stärken, Wachstum fördern!Landtags-SPD startet mit 23
Regionalkonferenzen landespolitische Offensive. Suche nach den besten
Lösungen für alle Landesteile in Bayern
2007 ist die Landtagsfraktion der BayernSPD
unterwegs - überall in Bayern, für alle Bayern. Die
Landtagsabgeordneten der Bayern SPD kommen vor Ort: zu 23
Regionalkonferenzen flächendeckend in ganz Bayern. Als erstes ist am
23. März die Region Würzburg an der Reihe. Das Konzept der
Regionalkonferenzen steht unter dem Motto: Bayern, aber gerechter: Die
Region stärken, Wachstum fördern!
Hinschauen, zuhören, bewegen!
Wer etwas bewegen will, wer für mehr Gerechtigkeit sorgen
will, muss genau hinschauen und den Menschen zuhören. Denn die
Regionen in Bayern sind vielfältig und entwickeln sich
unterschiedlich.
Wir schauen genau hin, was konkret getan werden muss, um in allen
Teilen des Landes gleichwertige Chancen zu schaffen. Wir reden mit den
Menschen, den Unternehmen, den Institutionen, den Hochschulen und
Bildungsträgern, Gewerkschaften, Landwirten, Kirchen,
Tourismusorganisationen Kommunalpolitikern und Verbänden vor Ort.
Unser Ziel: Wir bringen den Landtag ins Land.
Wir schauen genau hin, um zu erfahren, wie wir
- die bayerischen Wachstumsmotoren dauerhaft und möglichst
verschleißfrei am Laufen halten und Bayern auch weiterhin im
internationalen Wettbewerb als interessanten Standort erhalten,
- Industrieregionen stabilisieren, dauerhaft Arbeitsplätze sichern
und neue Betätigungsfelder erschließen,
- Schule, Bildung und soziale Dienste in allen Landesteilen auf
ein hohes Niveau bringen,
- eine moderne und umweltfreundliche Verkehrsinfrastruktur
schaffen
- die besten Köpfe nach Bayern holen können und in Zukunft
Spitzenleistungen in Wissenschaft, Forschung und
Technologieentwicklung erbringen,
- unsere Städte als Lebensräume mit einer hohen Lebensqualität
gestalten können, mit bezahlbaren Wohnungen und gut ausgebauten
öffentlichen Verkehrsmitteln,
- es schaffen, dass sich Stadt und Land sinnvoll ergänzen
attraktive Erholungsräume sichern und für einen dauerhaften Schutz
von Natur und Landschaft sorgen,
- die Chancen nutzen, die in der touristischen Entwicklung liegen
- ohne die natürlichen Grundlagen dafür zu zerstören,
- in den ländlichen Räumen Perspektiven schaffen für neue
Arbeitsplätze und die mittelständische Wirtschaft,
- für die Ressourcen schonende Produktion von gesunden
Nahrungsmitteln sorgen,
Ein weiterer Schwerpunkt wird die Frage sein,
wie es gelingen kann, kommunale Unternehmen zu erhalten und
zukunftsfähig zu machen.
Die Anregungen, Meinungen und Sorgen der Menschen werden wir
aufnehmen und entsprechende Initiativen im Bayerischen Landtag
starten.
Denn: Wenn's gerecht zugeht in Bayern, haben
die Bürgerinnen und Bürger in jedem Landesteil die gleichen Chancen
auf Bildung, Arbeit und Wohlstand!
Erste Termine der Regionalkonferenzen:
- Wege in die Zukunft: Wissen, Konversion und Kompetenz in der
Region Würzburg am 23. 03.2007, 10 bis 14.30 Uhr,
Congress Centrum Würzburg.
- Bayerisch Rhein-Main am 04.05.2007 in
Aschaffenburg, Unterfranken.
- Oberfranken in der Metropolregion Nürnberg, am
11.05.2007, Oberfranken.
- Kraftzentrum München und Augsburg, 22.06.2007,
Oberbayern.
Franz Maget: Stoibers Zukunftsprogramm
ist Eingeständnis der Rückständigkeit der CSU-Politik
Noch im vergangenen November bei Haushaltsberatungen hat die
CSU im Landtag abgelehnt, was die SPD und jetzt die Experten der
Zukunftskommission gefordert haben - Investitionsquote des Freistaats
auf Tiefststand
Das von Ministerpräsident Edmund Stoiber
angekündigte milliardenschwere Zukunftsprogramm "Bayern 2020" ist aus
Sicht von Oppositionsführer Franz Maget "nichts anderes als die
Offenbarung der Rückständigkeit der CSU-Politik". Dies werde auf
zentralen Feldern wie der Kinderbetreuung und der Ganztagsschule nun
durch die CSU-Staatsregierung selbst dokumentiert.
"Die seit Jahren von der SPD erhobene Forderung
nach einem flächendeckenden Angebot an Ganztagsschulen in Bayern wird
nun wenigstens für die Hauptschule aufgegriffen", stellt der
SPD-Fraktionsvorsitzende fest. "Die gravierenden Mängel bei der
Betreuung von Kleinkindern werden von der CSU-Staatsregierung jetzt
zumindest eingestanden und die von uns seit Jahren angeprangerte
Unterfinanzierung des Bildungssystems wird endlich zugegeben."
"Leider handelt es sich bei den Beschlüssen der
Regierungsklausur vom Wochenende lediglich wieder um Ankündigungen und
noch nicht um die konkrete Umsetzung politischer Maßnahmen", bedauert
Maget und betont gleichzeitig: "Dies wäre in Bayern nur mit einer
SPD-geführten Regierung möglich." Der SPD-Fraktionschef erinnert an
die SPD-Forderung nach einer Bildungsmilliarde zum schnellen Ausbau
des Bildungswesens auf breiter Front von der Kinderkrippe über die
Schulen bis zu den Hochschulen und der Erwachsenenbildung. "Zuletzt
wurden diese SPD-Vorschläge bei der Beratung des Doppelhaushalts
2007/2008 im vergangenen November im Landtag von der CSU abgelehnt -
also genau von den Leuten, die jetzt vollmundige Sprüche klopfen."
Maget betont, dass längst eine deutliche
Erhöhung der stastlichen Investitionsquote auf mindestens 15 Prozent
notwendig wäre, wie dies auch von Professor Henzler gefordert wird.
"Leider ist die Investtionsquote des Freistaats aber in der
Regierungszeit Stoibers von 21 Prozent auf aktuell 12 Prozent beinahe
halbiert worden und hat in diesem Jahr den Tiefststand der letzten 20
Jahre erreicht." Der Oppositionschef: "Umkehr ist also dringend
geboten."
Links zum Thema:
Bayern, aber gerechter: Mit den Menschen rechnen - nicht mit
Zahlen
Keiner darf verloren gehen: Bildungsmilliarde
Mit ihren Haushaltsforderungen setzt die SPD-Landtagsfraktion der
CSU-Mangelverwaltung einen Haushaltsvorschlag entgegen, der in die
Zukunft zeigt und im Interesse der Schüler und Familien liegt.
Mehr Zeit zum Lernen: Ganztagsschule
Das Konzept der SPD-Landtagsfraktion für eine zukunftsweisende
Schulform in Bayern: Raum für individuelle Förderung und für
innovative pädagogische Konzepte.
Perspektiven für ein solidarisches Bayern. Vorschläge der
SPD-Landtagsfraktion
Gerecht ist, wenn Schule stattfindet
Aktion zu Lehrermangel und Unterrichtsausfall in Bayern
Unterrichtsausfall, Schulstress und
Lehrermangel – immer wieder und immer häufiger stehen diese
Themen im Mittelpunkt der Briefe von Eltern, die unsere Abgeordnete im
Bayerischen Landtag erhalten. Wir haben die Bayerische Staatsregierung
schon mehrfach mit diesen Beschwerden aus dem Schulalltag
konfrontiert. Noch immer aber weist der dafür verantwortliche
Kultusminister die Schilderungen als Einzelfälle zurück und
widerspricht unserem Eindruck, dass Unterrichtsausfall ein
bayernweites, an fast allen Schulen vorhandenes Problem ist.
Um eine Klärung der unterschiedlichen Standpunkte herbeizuführen
fragen wir doch am besten diejenigen, die es ganz genau wissen: Die
Eltern und die verantwortlichen Kommunalpolitiker vor Ort.
- Sind genügend Lehrkräfte an der Schule ihrer Kinder oder
herrscht Lehrermangel?
- Gibt es Unterrichtsausfälle?
- Werden Ihre Kinder individuell gefördert?
Alle Schülerinnen und Schüler in Bayern und
ihre Eltern haben ein Recht darauf, dass in allen Schulen der im
Lehrplan vorgesehene Unterricht tatsächlich gehalten wird, um die
Bildungsziele zu erreichen. Dies ist auch eine Frage der
Gerechtigkeit. Sagen Sie uns Ihre Meinung
oder berichten Sie über Ihre Erfahrungen.
Am Besten, Sie nutzen das
Kontakformular auf unserer Homepage: http://www.bayernspd-landtag.de/aktuell/lehrermangel.cfm
Zum Thema:
Hans-Ulrich Pfaffmann fordert statt großspuriger Ankündigungen eines
scheidenden Ministerpräsidenten konkrete Hilfen für Schulen
Der SPD-Bildungssprecher zum angekündigten
CSU-Milliardenprogramm
Mehr... |