Schülerlotsen aus dem Landkreis Fürth für ihre ehrenamtliche Arbeit belohnt

 

  Am Morgen des 29. Mai 2006 war es mal wieder so weit. Trotz vieler Wolken und regnerischem Wetter starteten rund 50 Jugendliche der insgesamt 150 ehrenamtlich tätigen Schülerlosen aus dem Landkreis Fürth in Richtung Freizeitpark Geiselwind.

Das schlechte Wetter konnte weder die Laune eintrüben, noch den Bewegungsdrang der Schülerlotsen dämpfen. Die Achterbahnen, die Wildwasserbahn und die anderen Fahrgeschäfte wurden rege genutzt. Was natürlich auch, bei dem Ein oder Anderen, zu einem flauen Gefühl im Magen führte. Vielleicht trugen auch die reichlich konsumierten Süßigkeiten, Pommes oder Currywürste dazu bei. Aber egal, der Ausflug war für die Schülerlotsen ein abwechslungsreicher und aufregender Tag mit viel Spaß. Am Ende des Tages machten wir uns, abgekämpft und sehr müde, auf die Heimreise.

Was sollte noch erwähnt werden - vielleicht noch das?

Bei den ersten Planungen, Ende letzten Jahres, konnte nicht an einen Ausflug und somit auch an ein "kleines" Dankeschön für die eifrigen und zuverlässigen Schülerlotsen, nachgedacht werden. Das Problem - das liebe Geld reicht vorne und hinten nicht.

Aber mit viel Energie, Ausdauer und Überzeugungskraft schaffte es die Fachberaterin für Verkehrserziehung und Unfallverhütung im Landkreis Fürth und zugleich Konrektorin der Hauptschule Cadolzburg, Frau Birgit Lämmermann und die beiden Verkehrserzieher der Polizeiinspektion Zirndorf, Polizeikommissar Herbert Hartl und Polizeihauptmeister Bernd Klaski das nötige Kleingeld, immerhin 900 Euro, aufzutreiben.

Einen großen Teil des erforderlichen Geldbetrages spendeten dabei die Elternbeiräte der Schulen Wilhermsdorf, Langenzenn, Großhabersdorf, Zirndorf und Oberrasbach, sowie die Marktgemeinde Wilhermsdorf. Den fehlenden Restbetrag steuerte die Verkehrswacht Fürth bei. Nur durch diese großzügigen Spenden konnte der diesjährige Ausflug stattfinden. Herzlichen Dank dafür.

Nicht vergessen sollte man in diesem Zusammenhang auch das Zirndorfer Busunternehmen Nickel, das einen Teil der Buskosten spendierte und so ein günstiges Transportmittel zur Verfügung stand.