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Sehr gut organisierter Besuch |
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Am Sonntag, 12.11.2006 besuchte anlässlich der Feierlichkeiten zu 50 Jahre Pfarreierhebung Herr Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick Wilhermsdorf.
Nach dem Pontifikalamt in der Katholischen Kirche formierte sich ein großer Zug durch Wilhermsdorf unter Führung der Musikkapelle Markt Wilhermsdorf zum Schützenheim. Dort feuerte die Schloßgarde einen Ehrensalut für die Gäste aus Bamberg. Nach dem Grußwort von Bürgermeister Harry Scheuenstuhl und der Eintragung in Goldene Buch des Marktes stärkte man sich beim Mittagessen. Am Umzug nahm auch Gemeinderat Josef Singer teil.
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Grußwort der drei Bürgermeister Liebe Festgäste aus Nah und Fern ! Die Kuratie Wilhermsdorf wurde am 1. November 1956 zur Pfarrei erhoben. Heute feiern die Gläubigen zurecht dieses Fest. In diesen 50 Jahren hat sich die Pfarrei prächtig entwickelt. Die Platznot im Betsaal an der Ansbacher Straße wurde groß, so dass man sich entschloß, in Wilhermsdorf ein neues Gotteshaus zu bauen, - Markt Erlbach erhielt bereits 1955 eine Filialkirche-. Dieses markante Gebäude konnte 1963 seiner Bestimmung übergeben werden. Als weiteres wichtiges Ereignis muß man die Gründung des Kirchenchores erwähnen. Die Katholische Gemeinde ist ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens unserer drei Orte und die Zusammenarbeit mit den politischen Gemeinden darf man als sehr gut bezeichnen. Die Kirche als moralische Instanz ist also nach wie vor von Bedeutung, noch wichtiger erscheint jedoch ihre Funktion als Sinnstifterin, gerade in unserer Zeit, in der immer mehr Menschen nach Orientierung suchen. Das Interesse an religiösen Themen hat gerade deshalb stark zugenommen. Viele Menschen fragen danach, wie sie ein sinnvolles Leben führen können. Ihnen reicht es nicht, nur nach Geld und Erfolg zu streben; die Marktgesellschaft hat ihnen keine Ideale anzubieten; sie fühlen sich überfordert, weil sie mit einem steten Wandel konfrontiert werden oder sich ständig durchboxen müssen. Für sie sind Strömungen wider den so genannten Zeitgeist und alte Antworten auf die großen existentiellen Fragen wieder von Interesse. Die Kirche als Sinnstifterin, als Bewahrerin humaner Traditionen, als Ort, an dem existentielle Fragen gestellt werden - sie wird auch im 21. Jahrhundert gebraucht werden. Und deshalb bin ich sicher, dass auch die Kirche ihr nächstes rundes Jubiläum wird feiern können. Wir wünschen ihr, auch im Namen unserer Ratskolleginnen und -kollegen, alles Gute für die Zukunft und Gottes Segen. Harry Scheuenstuhl Peter Rudolph Bruno Thürauf 1
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