Viele Jahre stand das Projekt Turnhallenneubau auf der Wunschliste der
Schule, der Vereine und des Gemeinderates. Im Frühjahr machten wir den
ersten Spatenstich und sicherten uns damit einen Zuschuß der Bayerischen
Staatsregierung von rd. 530.000 Euro. Die Bundesregierung genehmigte uns
einen äußerst günstigen Sonderkredit aus dem Programm Wachstumsimpulse von
600.000 Euro.

Die Halle ist als sogenannte Doppelhalle geplant und ist im Innenraum 27
* 30 Meter groß. Der Innenraum kann durch einen Trennvorhang in zwei
selbständige Einheiten unterteilt werden. Ferner verfügt Halle über vier
Umkleideräume, Kraftraum, zwei Geräteräume und eine Zuschauertribüne mit
Sitzplätzen. Kürzlich hat der Bauausschuß beschlossen, den zunächst für
später vorgesehenen überdachten Verbindungsgang zur Grundschule sofort zu
bauen.

Die verbleibende Restfläche des bisherigen Schulsportplatzes wird als
Kleinspielfläche ausgestaltet. Die bisherige Laufbahn entsprach mit ihrer
Teerdecke nicht den Anforderungen. Aus diesem Grund ist sie zu erneuern.
Für all diese Einrichtungen müssen wir nach der Kostenschätzung ca. 2,5
Mio. Euro ausgeben. Aufgrund des Hallenbaues wird sich unsere Verschuldung,
wenn alles so kommt wie geplant, von bisher 2,5 Mio Euro fast verdoppeln.
Ferner sind für den Gebäudeunterhalt alljährlich entsprechende Summen
bereitzustellen. Seit 1996 ist es uns fast jedes Jahr gelungen, die
Verschuldung zu verringern. Mit dem Großprojekt Turnhalle erhöhen wir
erstmals seit langer Zeit unsere Schulden. Auch diese Zahlen sollen die
Bedeutung der Maßnahme unterstreichen.
Der Gemeinderat stellte für die Sanierung von Straßen insgesamt 290.000
Euro zur Verfügung. Die Straße nach Dürrnbuch erhielt in drei großen
Abschnitten eine neue Decke. Die Straße in ganzer Länge einer
Komplettsanierung zu unterziehen, hätte jeden Kostenrahmen gesprengt und
wäre der Bedeutung dieses Verkehrsweges aufgrund der geringen Verkehrszahlen
nicht gerecht geworden.
Die Siedlerstraße besteht seit rd. 50 Jahren. Sie wies mehrere Mängel
auf. Zum einen war der Abwasserkanal zu klein und undicht. Die vorhandenen
Stromkabel waren auf Privatgrund verlegt und konnten den Bedarf nicht mehr
decken. Die Straßenoberdecke und der Gehweg waren sanierungsbedürftig. Die
Wasserleitung entsprach nicht mehr dem aktuellen Standard. Ein kompletter
Neubau war die einzige logische Lösung.
Die Baumaßnahme zog sich aufgrund nicht vorhersehbarer Probleme länger
hin als geplant. Im westlichen Bereich stieß man auf eine starke
Felsschicht. Im Osten mußte der schwache Unterbau verstärkt werden. Die
bestehenden Leitungen waren nicht einheitlich verlegt und behinderten den
Baufortschritt. Zum Glück hatten wir einen regenarmen Herbst, so dass der
Unterbau noch fertiggestellt werden konnte. Im Frühjahr kommt die
Deckenfeinschicht.
Ich darf mich bei den Anwohnern an dieser Stelle ganz besonders für ihre
Geduld und ihr Verständnis bedanken.
In Kirchfarrnbach begann der Markt mit der Reparatur von Gehwegen. Für
die nächsten Jahre sind weitere Maßnahmen geplant.
Im kommenden Jahr erfolgt die Erneuerung eines Teils der Ortsstraße von
Dippoldsberg. Die Hubstraße wird im Bereich des Zenngrundüberganges
erneuert. Die Verbreiterung des Gehwegs erfolgt dort dann, wenn die Anlieger
die erforderlichen Grundstücke zur Verfügung stellen.
Die Landrätin teilte uns in einem Schreiben am 10.11.2005 mit, dass der
Kreisstraßenausbau in Kreben für 2006 fest eingeplant ist. Erste
Abstimmungsgespräche über den Bauablauf und die Ausschreibung mit dem
Landratsamt/Straßenbauamt und den beteiligten Ingenieurbüros haben Anfang
November stattgefunden. Im gleichen Schreiben kündigte sie den Ausbau der
Lenzenstraße für 2007 und die Sanierung der Ortsdurchfahrt von Oberndorf im
Jahr 2009 an.
Ich möchte mich bei den zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die
sich seit Jahren zusammen mit der Gemeindeverwaltung durch Schreiben und
Vorsprachen beim Landkreis darum bemühen, die Verkehrssituation der
Lenzenstraße durch den Bau eines Gehweges zu verbessern.