Zum Jahreswechsel 2005

Bericht von Bürgermeister Harry Scheuenstuhl

 

   Städtebauliche Maßnahmen

Die Städtebauförderung hat uns bereits in vielen Bereichen geholfen.

  • Mauer Ehrenhain
  • Kirchenstraße
  • Marktplatz
  • Schloßgarten
  • Brauhaus
  • Rathaus

Für diese Projekte erhalten wir Zuschüsse in einer Höhe von rd. 2,3 Mio. Euro. Es fließt also viel Geld nach Wilhermsdorf.

Der weitere Sanierungsbedarf ist jedoch enorm hoch. Die Sanierung weiterer Straßen ist erforderlich. Für den Planungsbeginn der Hauptstraße und des Schimmelhofes stellte der Gemeinderat bereits Mittel zu Verfügung. Der Bauausschuß beauftragte Professor Geisenhof mit der Entwurfsplanung. Auch hier bitten wir um die Hilfe des Freistaates. Wir hoffen natürlich ebenso auf Investitionen und Initiativen von Privatleuten. Unser Fassadenprogramm zeigt bereits erste Erfolge.

Flächennutzungsplan

Der Flächennutzungsplan umfaßt das gesamte Gemeindegebiet. Darin sind der Bestand und die zukünftige Entwicklung des Ortes dargestellt. Ferner beinhaltet er den Landschaftsplan. Der bisherige Plan stammt aus dem Jahr 1983. Seitdem gab es viele Abweichungen. Auch die Planungen für Wohn- und Gewerbegebiete haben sich geändert. Die zuständigen Gremien haben intensiv beraten und nun wird der erste Entwurf für die Planfortschreibung den Trägern öffentlicher Belange und der Bevölkerung vorgestellt. Im Rahmen dieses Anhörungsverfahrens kann jeder seine Meinung und Vorstellung einbringen. Ich möchte die Bevölkerung ausdrücklich auf diese Möglichkeit hinweisen. Die wesentlichsten Neuerungen sind die Ausweisung eines Wohngebietes "Wilhermsdorf Süd" und eines "Gewerbegebietes an der Staatsstraße".

Gartengebiet " Am Teufelsgraben"

Die Planungen sind abgeschlossen. Der Markt stellt ca. 90 Grundstücke zwischen 100 und 300 qm zur Verfügung. Die Grundstücke können gepachtet oder gekauft werden. Der Preis von 21 Euro/qm entspricht den Eigenkosten des Marktes für Grundstück, Parkplätze und Erschließungswege. Mit dem Straßenbau und dem Verkauf wurde bereits begonnen. Reservierungen für den Ankauf beziehungsweise die Pacht nimmt Frau Lasser im Rathaus entgegen.

 

Hochwasserfreilegung

Der Kernort wird regelmäßig vom Hochwasser heimgesucht. Das letztet größere war im Jahr 2002. Der Gemeinderat entschloß sich, das Problem systematisch anzugehen und beauftragte das Ingenieurbüro Chrostofori mit einer Machbarkeitsstudie. Diese stimmte das Büro mit dem zuständigen Wasserwirtschaftamt ab. Vorbereitende Maßnahmen, wie die Entlandung des Stelzenbaches und die Abflußverbesserung im Zenngrund, führten wir bereits 2005 durch. Die Planung für den ersten Bauabschnitt reichte der Markt bei den Behörden ein. Die Maßnahmen können jedoch nur durchgeführt werden, wenn wir entsprechende Zuschüsse vom Freistaat Bayern bekommen. Es bleibt deshalb abzuwarten, ob wir entsprechende Zusagen erhalten.